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Projektarbeit

Die Projektarbeit ergänzt und unterstützt die laufende Bildungsarbeit in unserer Einrichtung. Ausgangspunkt eines Projekts ist dabei immer das Interesse der Kinder. Thematisch handelt es sich um Fragen des täglichen Lebens. Die Kinder können sich mit ihren Ideen und Anregungen aktiv mit einbringen.

Sie können, bzw. sollen sogar, das geplante Vorhaben durch ihre Fragen, Gedanken, Vorschläge und Kritik verändern, denn nicht das Produkt am Ende ist entscheidend, sondern „der Weg ist das Ziel“. Scheinbare Nebensachen (wie Gespräche, Materialbeschaffung, Ermitteln von Lernorten und die Organisation von Dingen) werden in Projekten zu Hauptsachen.

Die pädagogische Fachkraft unterstützt, beobachtet und begleitet die Gruppe während des Projekts. Sie fördert die Zusammenarbeit, indem sie Gedanken und Ideen der Kinder und der Eltern aufgreift und motivierende Anstöße gibt.

Sie gestaltet die Angebotsplanung abwechslungsreich und entsprechend des Entwicklungsstands der Kinder und ergänzt somit das spontane, intuitive Handeln durch pädagogisch konzipiertes Planen und Handeln. Durch Dokumentationen und Präsentationen werden die Eltern mit einbezogen und haben so teil am lebendigen Lernen ihrer Kinder.



„Alles bewegt sich, alles verändert sich“

Unser Projekt „Alles bewegt sich, alles verändert sich“ wurde im Zeitraum vom 01.11.2003 bis 31.03.2006. An der Durchführung waren alle Erzieher_innen und Kinder unserer Einrichtung beteiligt.

Folgende Teilziele hatten wir uns gesetzt, um unser Hauptziel, ein Bewegungskindergarten zu werden, zu erreichen:

  1. Im Verlauf des Projekts wollen wir den Kindern zusätzliche Bewegungsräume und Bewegungspausen schaffen.

  2. Kinder sollen lernen ihren Körper zu achten und seinen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Gezielte Übungen aus den Bereichen der Kinesiologie und Motopädie werden in den Kindergartenalltag täglich eingebaut. Phasen der Entspannung werden von den Kindern bewusst erlebt.

  3. Kinder erfassen ihre nähere Umwelt mit allen Sinnen. Das Aufspüren und Beobachten von Bewegungen in der Natur und in der Gesellschaft hilft ihnen Zusammenhänge zu erkennen, zu deuten und in ihren Wissensbereich zu integrieren. Die Dokumentation der Erkenntnisse soll am Ende des Projektes in einer Ausstellung für Eltern und interessierte Bürger gezeigt werden.

  4. Eine gesunde Lebensweise ist neben der Bewegung wichtigste Voraussetzung für die gesunde Entwicklung von Körper und Geist. Regelmäßige Angebote zu Ernährungsfragen und Körperhygiene werden deshalb in allen Gruppen durchgeführt.

Bereits im Jahr 2003 meldeten wir unser Projekt beim Deutschen Präventionspreis an. Es war uns dabei wichtig, eine unabhängige Qualitätsbeurteilung unseres Vorhabens zu bekommen. Das wir zwei sehr strenge Auswahlverfahren mit sehr gutem Erfolg bestanden haben erfüllt uns mit Stolz.


Das Wetter“

Das Wetter interessiert die Kinder sehr. Warum scheint heute nicht die Sonne? Woher kommt der Regen? Und warum kann es nicht auch mal im Sommer schneien? Um all diese Fragen zu klären, wird das Thema „Wetter“ immer mal wieder von allen Gruppen aufgegriffen und bearbeitet. Im Folgenden finden Sie zwei Erfahrungsberichte, in denen zwei Gruppen den Ablauf ihrer Projekte und ihre wichtigsten Erkenntnisse zusammengestellt und dokumentiert haben.

Das Wetter Gruppe 5

Das Wetter Gruppe 8


Löslichkeit von Stoffen“

Diesen Monat haben wir Experimente zu Löslichkeit von Stoffen angeboten. Die Kinder, deren Interesse für das Thema geweckt wurde, konnten sich während der Spielzeit damit beschäftigen. Ein/e Erzieher/in stand ihnen dabei beratend zur Seite.

Eine Vielzahl bereitgestellter Stoffe machten die Kinder neugierig. Was kann ich wohl verschwinden lassen? Löst sich der Plastikvogel auf? Wo ist der Zucker, den ich ins Wasser geschüttet habe? Ein reges Treiben begann rund um den Materialtisch.

Sehr schnell hatten die Kinder herausgefunden, dass sich einige Stoffe schneller auflösen, wenn man in dem Gemisch rührt. Außerdem entdeckten die Kinder, dass sich das Material im warmen Wasser schneller löst.

Einige Kinder kamen auch auf die Idee, die Stoffe wieder vom Wasser zu trennen. Das war besonders eindrucksvoll mit Erde, die wieder herausgefiltert werden konnte und mit Marmorierfarbe, die von den Kindern mittels eines Stückes Papier aus dem Wasser geholt wurde. Die Kinder staunten, dass letzteres auch mit ausgeblasenen Hühnereiern funktionierte.

Unsere Vorschulkinder konnten ihre Forschungsergebnisse sogar protokollieren. Das Protokoll und die Farbprobe hefteten sie in ihr Portfolio.


Mit Händen und Füßen“

Was können wir anfassen? Können wir auch mit den Füßen greifen? Wie fühlt es sich an barfuß durch den Garten zu laufen? Das sind nur einige von vielen Fragen, die wir mit Hilfe von Experimenten und Angeboten in der nächsten Zeit beantworten wollen. Durch dieses Projekt sind die Kinder immer in allen sechs Bildungsbereichen aktiv. 

 Zum Beispiel beim Barfußlaufen durch den Garten. Bei diesem Angebot halten sich die Kinder draußen an der frischen Luft auf und entdecken die Natur. Es wird die naturwissenschaftliche und somatische Bildung angesprochen. Zu letzterem gehören auch Gleichgewichtsübungen, die von den Kindern meist unbewusst und somit spielerisch gemeistert werden. Die Kinder erleben dieses Angebot alle gemeinsam und helfen sich untereinander. Die soziale Bildung wird beispielsweise angesprochen, indem sich die Kinder Hilfestellung beim Balancieren über einen Balken geben. 

Bei der kommunikativen Bildung handelt es sich nicht nur um die Kommunikation untereinander. Auch das Singen von Liedern, das Durchführen von Fingerspielen und das Anfertigen von kleinen Kunstwerken sind Ausdrucksformen, durch welche die Kinder im kommunikativen und gleichzeitig auch im ästhetischen Bildungsbereich angeregt und gefördert werden. 

Der letzte Bildungsbereich umfasst die mathematische Bildung. Die Kinder zählen wie viele verschiedene Untergründe in unserem Garten vorhanden sind und vergleichen, welche sich davon angenehm bzw. unangenehm anfühlen, wenn sie barfuß darüber laufen.

 Projekt "Mit Händen und Füßen" (ca. 296 KB)

 

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