2,4 Mio. € Fördergelder für Projekte in der Westlausitz

In der Westlausitz sind wieder Projektideen gefragt!

In ihrem 2. Projektaufruf in 2018 stellt die Region Westlausitz über das europäische Programm LEADER wieder Fördergelder für Projekte im ländlichen Raum zur Verfügung. Der Projektaufruf startet am 27.03.2018. Bis zum 15.06.2018 können Privatpersonen, Vereine, Unternehmen, Kommunen Projektvorschläge beim Regionalmanagement einreichen und sich für eine finanzielle Unterstützung ihres Vorhabens aus LEADER-Mitteln bewerben.

Inhalt des Aufrufs sind u.a. die Themen soziale und soziokulturelle Infrastruktur; Tourismus, Vermarktung regionaler Produkte und der Erhalt von regionalem Kulturgut und Brauchtum. Es können sich aber auch Privatpersonen für die Um- und Wiedernutzung von leerstehenden Wohngebäuden finanzielle Unterstützung sichern.

Ausführliche Informationen zu den Projektaufrufen finden sich auf der Westlausitz-Homepage (www.region-westlausitz.de) unter der Rubrik Aufrufe. Bei Beratungsbedarf und Fragen zu den aufgerufenen Maßnahmenbereichen steht das Regionalmanagement (Telefon 03528-419625, regionalmanagement@region-westlausitz.de) jederzeit gern zur Verfügung.

Nach Ablauf der Aufrufe werden durch den Koordinierungskreis, das Entscheidungsgremium der Region, die Projekte bewertet und entsprechend für eine Förderung ausgewählt.

Welche Kommunen gehören zur Westlausitz?
Zur LEADER-Region Westlausitz gehören die zwölf Städte und Gemeinden: Arnsdorf, Bischofswerda, Elstra, Frankenthal, Großharthau, Großröhrsdorf, Lichtenberg, Ohorn, Pulsnitz, Rammenau, Steina und Wachau. In den Städten Bischofswerda, Großröhrsdorf und Pulsnitz sind investive Maßnahmen nur in den ländlich geprägten Ortsteilen, nicht jedoch in den Stadtgebieten förderfähig.



Die Stadtverwaltung Elstra bittet um Beachtung des folgenden Merkblattes der Forstverwaltung:

Sturmschäden in unseren Wäldern

Im Juni beginnend bis zum Sturm Friederike am 18.01.2018 kam es in Folge mehrerer Sturmereignisse zu erheblichen Schäden in den Wäldern des Landkreises Bautzen. Waren die Stürme vor Friederike noch lokal begrenzt, so hat der Sturm am 18.01.2018 landkreisweit für erhebliche Schäden in unseren Wäldern gesorgt.

Neben größeren flächigen Brüchen und Würfen sind zahlreiche Einzelbäume und Baumgruppen aufzuarbeiten. Der Schaden durch den Sturm ist im Nadelholz nur der Anfang des Problems. Das Nadelsturmholz bietet den im Frühjahr ausfliegenden Borkenkäfern einen idealen Brutraum. Bei günstigen Bedingungen kann sich innerhalb von zwei Monaten die nächste Käfergeneration entwickeln und anschließend an den benachbarten Nadelbäumen neue und noch größere Schäden anrichten. Deshalb ist eine rasche und konsequente Aufarbeitung des Sturmholzes, vor allem der Baumarten Fichte und Lärche, bis spätestens Ende Mai, und Abfuhr des Holzes aus dem Wald, auch im Interesse des Waldbesitzers und seiner Grundstücksnachbarn erforderlich.

Nur durch eine Kontrolle der Bestände lässt sich das genaue Schadausmaß feststellen. Das ist Aufgabe der Waldbesitzer. Dabei kann bereits Kontakt mit Nachbarwaldbesitzern aufgenommen werden, um die Schäden gemeinsam beseitigen zu lassen.

Vor allem entlang öffentlicher Verkehrswege, und in der Nähe von Gebäuden und Erholungseinrichtungen am und im Wald sind Sie als Waldbesitzer gefordert. Dabei ist zu kontrollieren, ob von ihrem Eigentum Gefahren für die angrenzenden Flächen ausgehen. Werden dabei Gefahren erkannt, müssen diese unverzüglich beseitigt werden.

Sicheres Arbeiten im Wald

Die Aufarbeitung stellt die Waldbesitzer vor erhebliche Herausforderungen, denn die Aufarbeitung von Sturmholz ist außerordentlich gefährlich. Waldbesitzer, die keine Erfahrung mit der Aufarbeitung von Sturmholz haben, sollten auf die Hilfe von professionellen Forstunternehmern zurückgreifen oder sich zumindest vor Beginn der Arbeiten intensiv zur Arbeitssicherheit schulen lassen.

Zahlreiche Schwierigkeiten und Gefahren sind durch den Forstwirt zu beachten:
schlechte Begehbarkeit und Gefahr durch umschlagende Wurzelteller,
Holz in Spannung, angeschobene Bäume, hängende Kronenteile, wipfellose Schaftstücke und gesplittertes Holz,
unübersichtlich übereinander liegende Bäume.

Folgende Mindestforderungen sind entsprechend der Unfallverhütungsvorschriften einzuhalten:

Tragen eines Schutzhelmes mit Gehör- und Gesichtsschutz,
Arbeitsjacke mit Signalfarbe im Schulterbereich,
Arbeitshose mit Schnittschutzeinlage, Schutzschuhwerk und Arbeitshandschuhe,
bei Regen und Nässe Wetterschutzkleidung sowie bei Kälte Faserpelzbekleidung und Funktionsunterwäsche,
sicherheitsbewusstes, überlegtes und besonnenes Arbeiten nach gründlicher Beurteilung der möglichen Gefahren.

Eine Aufarbeitung des Schadholzes mittels Harvester sollte aufgrund der höheren Arbeitssicherheit dem motormanuellen Verfahren vorgezogen werden. Hinweise zu Fragen der Holzvermarktung und zur Koordinierung des Einsatzes durch Forstunternehmen geben auch die Revierleiter vom Staatsbetrieb Sachsenforst:

https://www.sbs.sachsen.de/forstbezirke-7283.html

Jeder Waldbesitzer ist gut beraten, möglichst zügig zu beginnen und die Wintermonate zur Aufarbeitung des Schadholzes zu nutzen. Situationsabhängig kann es notwendig werden, dass die untere Forstbehörde an einige Waldbesitzer herantritt.

Weitere Hinweise

Bitte beachten Sie: Waldbesitzer von Förderflächen haben Schäden an diesen Flächen umgehend, d. h. binnen 15 Arbeitstagen nach Bekanntwerden, dem Staatsbetrieb Sachsenforst (Obere Forst- und Jagdbehörde, Außenstelle Bautzen, Paul-Neck-Str. 127, 02625 Bautzen) schriftlich mitzuteilen. Auskünfte über Fördermöglichkeiten erteilen Ihnen die Mitarbeiter des Staatsbetriebes Sachsenforst.

Auch steuerlich haben Holznutzungen infolge höherer Gewalt (z.B. Sturm) Besonderheiten. So gibt es ermäßigte Steuersätze nach § 34b EStG, die unter bestimmten Voraussetzungen anwendbar sind. Die Vordrucke finden sie unter http://www.steuern.sachsen.de/15879.html (unter „Mitteilung über Holznutzungen infolge höherer Gewalt“).

Für Rückfragen stehen wir Ihnen zur Verfügung:

Landratsamt Bautzen
Wald, Natur, Abfallwirtschaft
Garnisonsplatz 6, 01917 Kamenz
03591 5251-68001
wna@lra-bautzen.de
http://www.landkreis-bautzen.de/1419.html

Ihre Mitarbeiter der Unteren Forstbehörde


Öffentliche Bekanntmachung

Festsetzung der Grundsteuer für die Stadt Elstra für das Kalender 2018

1. Steuerfestsetzung

1.1.

Gemäß § 27 Abs. 3 des Grundsteuergesetzes vom 7.8.1973 zuletzt geändert durch Artikel 38 des Gesetzes vom 19.12.2008 (BGBL. I S. 2.794), macht die Stadt Elstra folgendes bekannt:

Für diejenigen Steuerpflichtigen, die für das Kalenderjahr 2018 die gleiche Grundsteuer A und B wie im Vorjahr zu entrichten haben, wird die Grundsteuer hiermit durch öffentliche Bekanntmachung festgesetzt. Für die Steuerpflichtigen treten mit dem Tag der öffentlichen Bekanntmachung die gleichen Rechtswirkungen ein, wie wenn Ihnen an diesem Tage ein schriftlicher Steuerbescheid zugegangen wäre. 

Dies gilt nicht, wenn Änderungen in der sachlichen oder persönlichen Steuerpflicht eintreten. In diesen Fällen ergeht, anknüpfend an den Messbescheid des Finanzamtes, ein entsprechender schriftlicher Grundsteuerbescheid.

1.2.

Die Festsetzung der Grundsteuern für Mietwohngrundstücke und Einfamilienhäuser, die auf der Grundlage der Ersatzbemessung gemäß § 42 GrStG veranlagt sind, erfolgt die Jahressteuerfestsetzung gemäß Pkt. 1.1. unter Vorbehalt der Nachprüfung. Für solche Grundstücke, bei denen Änderungen gegenüber der letzten Steueranmeldung eingetreten sind, ist ohne Aufforderung eine neue Steueranmeldung für das Kalenderjahr 2018 abzugeben. Formulare erhalten Sie im Rathaus/Kämmerei.

2. Zahlungsaufforderung

Alle Steuerpflichtigen werden gebeten, die Grundsteuer 2018 zu den Fälligkeitsterminen und mit den Beträgen, die sich aus dem letzten schriftlichen Grundsteuerbescheid vor Veröffentlichung dieser Bekanntmachung ergeben und unter Angabe des Kassenzeichens auf das Bankkonto der Stadt Elstra

IBAN: DE91 1203 0000 0001 2266 12

BIC/SWIFT: BYLADEM1001

Deutsche Kreditbank zu überweisen oder einzuzahlen. Erteilte Abbuchungsaufträge werden automatisch zum jeweiligen Termin ausgeführt.

3. Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese durch öffentliche Bekanntmachung bewirkte Steuerfestsetzung kann innerhalb eines Monats nach dieser öffentlichen Bekanntmachung Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Elstra, Am Markt 1, 01920 Elstra oder Landratsamt Bautzen, Kommunalamt, Bahnhofstraße 9, 02625 Bautzen einzulegen.

Der Widerspruch erzeugt jedoch keine aufschiebende Wirkung.